Wir können und müssen uns die Hilfen leisten!

Statement zu den Corona-Wirtschaftshilfen

Auch für den scheinbar unausweichlichen Lockdown und weitere Beschränkungen im neuen Jahr gilt: Wir können und müssen uns die Hilfen leisten für diejenigen, die ihren Betrieb schließen und ihren Beruf nicht ausüben können. Doch damit die Hilfen genau da ankommen, wo sie am nötigsten gebraucht werden, müssen sie sich an den Fixkosten anstatt am Umsatz orientieren. Obwohl dies seit Wochen bekannt ist und die Regierung die Hilfen nun endlich anpassen will, liegt immer noch kein konkretes Konzept auf dem Tisch. Die Betroffenen derart im Ungewissen zu lassen, ist gerade angesichts eines neuen Lockdowns verantwortungslos. Dass die Novemberhilfen aufgrund von verzögerter Bearbeitung wohl erst im Januar ausgezahlt werden, bedeutet eine zusätzliche unzumutbare Unsicherheit für die Wirtschaftstreibenden. Vollkommen unverständlich ist, das die Bundesregierung immer noch nicht bereit ist, für Soloselbstständige und Kulturschaffende einen Unternehmerlohn einzuführen. All dies zeigt: Gerade in diesem entscheidenden Moment der Pandemie hängt die Regierung mit den Wirtschaftshilfen hinterher.

Bundestags-Büro in Berlin
Anja Hajduk MdB
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon: 030 227 79091

Weitere Ansprechpartner finden Sie auf unserer Kontaktseite