Wohnungs- und Obdachlosigkeit konsequent bekämpfen

Wohnen ist ein Menschenrecht. Dieses Recht zu gewährleisten und dafür Sorge
zu tragen, dass alle Menschen, egal welcher Herkunft, ein Dach über dem Kopf
haben, ist eine zentrale Aufgabe der Politik. Unsere Forderungen

Seit mehreren Jahren zeichnet sich nun schon eine immer stärker um sich greifende Wohnungs- und Obdachlosigkeit ab. Mehr noch: Wohnungslosigkeit ist
längst kein Randphänomen mehr. Obdachlosigkeit hat ein Ausmaß angenommen, welches für ein reiches Land wie Deutschland absolut inakzeptabel ist.

Wohnungs- und Obdachlosigkeit ist ein Thema dessen Ursache viele Facetten hat. Daher gibt es auch keine einfachen Antworten bei der Vermeidung und Bekämpfung. Umso wichtiger ist es, sowohl die Ursachen näher zu beleuchten, als dies bisher der Fall war, als auch verschiedene Präventionsmaßnahmen und Maßnahmen zur Bekämpfung zu ergreifen. 

Je nach Geschlecht, Alter, Herkunft und sozialer Struktur bedarf es unterschiedlicher Antworten im Bereich der Prävention und Bekämpfung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit. So braucht es vor allem ein Mehr an Forschung auf nationaler Basis, sowie anschließend hieran einen gesetzlichen Rahmen, der den Ländern und Kommunen als Grundlage für die Umsetzung der Vorgaben dient. Darüber hinaus ist insbesondere die Primärprävention ein zentraler Ansatz im Rahmen eines Gesamtkonzepts zur Beseitigung extremer Armut. Maßgeblich dafür ist es, ausreichend Wohnraum für alle Menschen bereit zu stellen und so Wohnen als Menschenrecht ernst zu nehmen. 

Ergänzend hierzu ist mittels verschiedener Maßnahmen sicherzustellen, dass dieser Wohnraum nicht nur verfügbar, sondern auch langfristig für alle bezahlbar bleibt, unabhängig von deren Sozialstruktur.

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Anja Hajduk MdB
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